Mängel bei der Trinkwasserüberwachung

Es ist so: IWB kontrollieren beim Trinkwasser einen Grenzwert nicht


„Die IWB wenden das GC/MS-Screening falsch an“, sagte Michael Wüthrich (Grünes Bündnis BS) betreffend Trinkwasseranalytik der Industriellen Werke Basel (IWB) heute im Parlament des Kantons Basel-Stadt. Wüthrich im Grossen Rat weiter: „Darum finden sie gewisse Stoffe nicht“.


Die Allianz Deponien Muttenz (ADM) nimmt diese Intervention von Michael Wüthrich mit Befriedigung zur Kenntnis.


Vor rund zwei Monaten hatte ADM bekannt gemacht, dass die IWB beim Trinkwasser die Analytik bei der Methode GC/MS-Screening verschlechtert hat. (s. http://www.admuttenz.ch/)
ADM war erstaunt, wie freimütig die IWB damals zu den GC/MS-Screening offensichtlich Falsches als Tatsache hinstellten.

ADM bleibt dabei: Die Lebensmittelverordnung gibt für genotoxische Substanzen einen Grenzwert von 100 ng/l vor. Ein Grenzwert von 100 ng/l ist nicht kontrollierbar, wenn im GC/MS-Screening die Bestimmungsgrenze für Substanzen ebenfalls bei 100 ng/l liegt, weil so der Messfehler der Methode nicht berücksichtigt wird. Deshalb ist klar, dass die IWB diesen Grenzwert seit 2009 nicht kontrolliert haben.