BZ, 28. August 2013

Feldreben Die Kosten, die die Allgemeinheit an der Sanierung der Muttenzer Deponie Feldreben zu tragen hat, sind nach wie vor unklar. In der Antwort auf eine Interpellation von Grünen-Landrat Klaus Kirchmayr (Aesch) vom vergangenen Januar verweist die Regierung lediglich darauf, dass der Kanton sowie die Gemeinde Muttenz der Firma Novartis und einigen weiteren Grundstückbesitzern zur Realleistung verpflichtet sind, das heisst: die Sanierungsarbeiten auf ihren Grundstücken ermöglichen müssen. Die Kosten dafür tragen aber ebenso die drei Firmen Novartis, BASF und Syngenta sowie die Gemeinde Muttenz und «alle, die die Deponie nutzten», wie Alberto Isenburg, Leiter Amt für Umweltschutz und Energie (AUE), gegenüber der bz präzisiert.

Der Kostenschlüssel für die Sanierungsarbeiten werde momentan unter diesen Betroffenen am Runden Tisch ausgehandelt. Werde keine Einigung erzielt, müsse das AUE als Genehmigungsbehörde den Kostenschlüssel verfügen. Dann muss Isenburg nach eigener Aussage «in die Details der Historie gehen und mit ähnlichen Fällen in der Schweiz abgleichen». Die Ausfallkosten von nicht mehr ermittelbaren Verursachern, die ebenfalls der Kanton tragen muss, lagen bei der Ausarbeitung des Sanierungsprojektes bei 25 Prozent. (bob)

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